Das Gespenst von Canterville

2020

Lord und Lady Canterville wollen ihr Schloss nicht mehr, denn sie haben die ständigen Störungen satt: Seit nunmehr drei Jahrhunderten treibt ein Gespenst, ein Vorfahr namens Sir Simon, in den alten Gemäuern sein Unwesen und ist für den ein oder anderen tragischen Vorfall verantwortlich. Glücklicherweise interessiert sich der Amerikaner Hiram Otis für ein passendes Domizil für seine Arbeit in der alten Welt.

Oscar Wildes erste Erzählung von 1887 zeigt auf parodistische Weise ein Bild der englischen und amerikanischen Gesellschaft, das die Gewohnheiten der Aristokratie aufs Korn nimmt und gleichzeitig den Materialismus kritisiert. Beim Zusammentreffen zweier Welten entstehen chaotische Missverständnisse, groteske Situationen und natürlich aufkeimende Liebe. Verbunden wird dies mit der stimmungsvollen Darstellung in der mysteriösen Atmosphäre des Schlosses Canterville. Ein großer Lob geht hierbei an unsere Bühnenbauer, die ein vollwertiges Schloss für das Lincoln Theater entworfen und eingebaut haben.

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